Detail - Inselspital Bern - Neurochirurgie

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36.9°: Tiefenhirnstimulation bei Zwangsstörung

Menschen mit Zwangsstörungen wie dem Tourette-Syndrom haben oft mit einem enormen Leidensdruck zu kämpfen. Mittels Tiefer Hirnstimulation können die willkürlichen Ticks unter Kontrolle gebracht werden. Für die Gesundheitssendung „36.9°“ des Westschweizer Fernsehens RTS erläutert Prof. Dr. med. Claudio Pollo, Stv. Chefarzt an der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern, den invasiven Eingriff, bei dem er Elektroden ins Hirn der betroffenen Patientin implantiert (ab 19:45). Zuvor erklärt PD Dr. Michael Schüpbach, ehem. Leiter des Zentrums für Bewegungsstörungen am Inselspital Bern, wie durch schwache elektrische Reize die Hirnregionen, welche die Ticks auslösen, beruhigt werden können.

RTS 36.9°, 20. September 2017


22.09.2017

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