Rathkesche Zyste - Inselspital Bern - Neurochirurgie

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Rathkesche Zyste

Rathkesche Zysten sind eigentlich keine Tumore, das heisst Neubildungen, sondern vielmehr Fehlbildungen im Sinne eines Restes der Rathke Tasche, einer sich normalerweise im Rahmen der Embryonalentwicklung zurückbildenden Struktur. Dennoch können auch Rathkesche Zysten an Grösse zunehmen und selten auch Beschwerden (dann oft ähnlich denen von Hypophysenadenomen) verursachen. Handelt es sich um einen Zufallsbefund, so ist meist keine spezielle Therapie nötig. Bei symptomatischen Zysten kann eine schonende, minimal-invasive mikroneurochirurgische bzw. endoskopische Entlastung mit Biopsie durchgeführt werden. Die Behandlung von Patienten mit Rathkeschen Zysten werden am Inselspital interdisziplinär behandelt und allfällige endokrinologische Auffälligkeiten werden abgeklärt und, wenn nötig, therapiert.

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