Bösartige Hirntumore und Metastasen - Inselspital Bern - Neurochirurgie

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Bösartige Hirntumore und Metastasen

Anders als bei der konventionellen Strahlentherapie bietet die Radiochirurgie die Möglichkeit einer tatsächlich punktgenauen Bestrahlung mit Erreichen sehr hoher Strahlendosen am Tumor und gleichzeitig sehr geringer Strahlenwirkung im gesunden Gewebe.

Es wird beispielsweise bei der Nachbehandlung von operativ entfernten Metastasen ausgenutzt. Einzelne verbliebene Tumorzellen können so gezielt durch Bestrahlung eines schmalen Randes um die Resektionshöhle herum (dem Ort, wo die Metastase war) zerstört werden. Für kleine Tumore und Metastasen mit einem Durchmesser von bis zu ca. 30mm bietet sich die Radiochirurgie sogar als Alternative zur Operation an. Vorteile sind, dass Tumore praktisch in jeder beliebigen Lokalisation erreicht werden können und dass die Belastung der Patienten durch die Behandlung (Narkose, Operation) sehr gering ist. Dies ist besonders bei älteren Patienten mit zahlreichen Vorerkrankungen sinnvoll. Bei multiplen Prozessen (beispielsweise mehreren Metastasen) ist in der Regel eine gleichzeitige radiochirurgische Behandlung möglich.

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