Operationsverfahren - Inselspital Bern - Neurochirurgie

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Operationsverfahren

Mikrochirurgie

Das Operationsmikroskop ist das Kennzeichen der Neurochirurgie. Vergrösserung, Tiefenschärfe, Konturkontrast und 3D-Sicht ermöglichen präzise und schonende Operationen. mehr

Funktionsüberwachung

In der modernen Neurochirurgie steht und fällt der Erfolg der Operation mit der Überwachung spezieller Hirnfunktionen. Der Schlüssel heisst komplexes kontinuierliches intraoperatives Neuromonitoring und Mapping. mehr

Sicherheit

Die heutige Neurochirurgie ist funktionell orientiert. Das Ziel ist eine maximale Sicherheit auch bei komplizierten Operationen. Die Navigation, eine detaillierte Planung, Monitoring, Mapping und zusätzliche präoperative Diagnostik tragen dazu bei. mehr

Spinale Neuronavigation

Mit hochauflösenden Bildern durch Gehirn und Wirbelsäule navigieren: Computergestützte Operationen, minimale Schädelöffnungen und präzise Zugänge bieten mehr Sicherheit und führen zu einer maximalen Gewebeschonung. mehr

Funktionelle Neuronavigation

Eine computergestützte bildgeführte Mikrochirurgie mit Einblendung funktioneller Informationen über die Hirnoberfläche und die Faserverbindungen. Strukturen sind sichtbar, bevor der Chirurg mit der Operation beginnt. mehr

Aneurysmanavigation

Mit Hilfe der Aneurysmanavigation kann der Chirurg bei der Operation zu jedem Zeitpunkt die genaue Position des Aneurysmas, die Lage der abgehenden Gefässe und die Risikostellen am Aneurysmasack sehen, bevor die Freilegung des Aneurysmas erfolgt. mehr

Fibertracking

Die Funktionszentren der Hirnoberfläche (Cortex) sind millionenfach mit anderen Hirnarealen verbunden. Die Darstellung und Einblendung dieser Faserverbindungen während der Operation ermöglichen eine exakte Orientierung erhöhen die Sicherheit. mehr

Intraoperative Bildgebung

Im Inselspital verfügen wir über verschiedene Möglichkeiten einer intraoperativen Bildgebung. Sie helfen, den Eingriff zu planen und zu kontrollieren, ob das Operationsziel erreicht wurde. mehr

Wachoperation

Operationen in der Nähe der Sprachzentren oder anderer komplexer Funktionsareale erfordern eine Wachoperation mit Überwachung von Fähigkeiten wie Sprachverständnis und Sprechvermögen während des Eingriffes. mehr

ICG-Infrarot Angiographie

Das neue Zeiss-Pentero-Operationsmikroskop kann den Blutfluss in Hirngefässen ohne Röntgenstrahlen darstellen. Diese Infrarot-800-Angiographie mit Indozyaningrün (ICG) ermöglicht Gefässkontrollen bereits während der Operation und verbessert das Ergebnis. mehr

5-ALA Fluoreszenz

Maligne Gliome wachsen infiltrierend. Ausläufer des Tumors können durch 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) mit einer Blaulicht-Fluoreszenz markiert und besser sichtbar gemacht werden. mehr

Tiefenhirnstimulation

Die Implantation einer Mikrosonde in Kerngebieten des Gehirns kann Störungen hirneigener Transmittersysteme (Botenstoffe) ausgleichen: bei Parkinson, Dystonie und anderen Bewegungsstörungen.

Neuroendoskopie

Linsen- und in Zukunft auch Chip-Optiken ermöglichen volle Sicht in Hohlräumen oder schwierig einsehbaren Gebieten. Die Neuroendoskopie ergänzt oder ersetzt mikrochirurgische Eingriffe. mehr

Radiochirurgie

Keine chirurgische Öffnung des Schädels und eine einzige Behandlung: Hirntumore, vaskuläre Malformationen und funktionelle Störungen können durch fokussierte Strahlung millimetergenau behandelt werden. mehr

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