Die randomisierte Phase-II-Studie ReSurge (Surgery for Recurrent Glioblastoma) unter der Leitung von Prof. Dr. med. Philippe Schucht erhält eine Förderung der Krebsforschung Schweiz in Höhe von 337'000 Franken für die kommenden drei Jahre.

Die Studie untersucht, welche Behandlungsstrategie bei einem Glioblastom-Rezidiv bessere Ergebnisse erzielt: eine erneute Tumoroperation mit anschliessender Zweitlinien-Therapie oder der direkte Beginn einer Zweitlinien-Therapie ohne vorgängige Operation.

Als Zweitlinientherapie bezeichnet man eine Behandlung, die eingesetzt wird, wenn der Tumor nach der ersten Therapie erneut auftritt oder die ursprüngliche Behandlung nicht mehr ausreichend wirkt. Beim Glioblastom kommen dafür je nach Situation eine Chemotherapie, eine Strahlentherapie oder eine Kombination beider Verfahren infrage.

Die Studienkoordination übernehmen Alexandra Spierer und David Hasler.

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