Schädel-Hirn-Trauma bei Kindern

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Ein Schädel-Hirn-Trauma entsteht, wenn das Gehirn durch einen Sturz, Schlag oder Verkehrsunfall verletzt wird. Die meisten Kopfverletzungen bei Kindern sind leicht und heilen folgenlos aus. Bei Warnzeichen wie Bewusstlosigkeit, wiederholtem Erbrechen, zunehmender Schläfrigkeit oder starken Kopfschmerzen ist jedoch eine rasche ärztliche Abklärung nötig. Am Inselspital werden Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma interdisziplinär untersucht, überwacht und behandelt.

Wie häufig ist ein Schädel-Hirn-Trauma?

Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Kinder auf einer Notfallstation vorgestellt werden *, *. Die grosse Mehrheit hat ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma.

Selbst bei den genauer abgeklärten Kindern, bei denen eine Computertomografie (CT) durchgeführt wird, findet sich nur bei etwa 6 bis 8 % eine Verletzung im Schädelinneren. Klinisch bedeutsam ist der Befund bei weniger als 2 % *, *. Eine Operation ist bei weniger als 1 % der mittels CT untersuchten Kinder erforderlich *. Eine Blutung stellt also eher die Ausnahme dar und die meisten festgestellten Blutungen müssen nicht operiert werden.

Was sind die Ursachen für ein Schädel-Hirn-Trauma?

Ein Schädel-Hirn-Trauma entsteht durch eine äussere Gewalteinwirkung auf den Kopf, beispielsweise durch:

  • einen Sturz
  • einen Schlag gegen den Kopf
  • einen Sport- oder Freizeitunfall
  • einen Verkehrsunfall

Dabei kann es neben einer Verletzung des Gehirns zu einem Bruch des Schädelknochens oder zu einer Blutung im Kopf kommen.

Welche Symptome treten bei einem Schädel-Hirn-Trauma auf?

Nach einem leichten Schädel-Hirn-Trauma können unter anderem folgende Beschwerden auftreten:

  • kurzzeitige Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Schwindel
  • Lichtempfindlichkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten

Diese Beschwerden klingen meistens von selbst ab.

Ernst zu nehmen sind Symptome, die zunehmen statt abklingen oder neudazukommen. Zeigt Ihr Kind eines der folgenden Warnzeichen, sollten Sie unverzüglich handeln, denn dann ist eine schnelle medizinische Abklärung erforderlich.

  • Bewusstlosigkeit, auch wenn sie nur kurz andauert
  • zunehmende Schläfrigkeit oder Verwirrtheit
  • Krampfanfall
  • wiederholtes Erbrechen
  • sehr starke oder rasch zunehmende Kopfschmerzen
  • unterschiedlich grosse Pupillen
  • neu aufgetretene Schwäche, Gefühls- oder Sprachstörungen
  • ungewöhnliches Verhalten
  • klare oder blutig-wässrige Flüssigkeit aus Nase oder Ohr

Bei Säuglingen können anhaltendes, schrilles Schreien, auffällige Teilnahmslosigkeit, Trinkschwäche oder eine vorgewölbte Fontanelle auf eine relevante Verletzung hinweisen.

Im Zweifel gilt: lieber einmal zu viel abklären lassen als ein Warnzeichen übersehen. Suchen Sie nach telefonischer Voranmeldung die nächste Kindernotfallstation auf oder rufen Sie bei einem lebensbedrohlichen Notfall die Notrufnummer 144.


Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche des Inselspitals
Julie von Jenner Haus
Freiburgstrasse 13
3010 Bern
Telefon +41 31 632 92 77

Wie wird ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostiziert?

Die Ärztinnen und Ärzte beurteilen zunächst den Unfallhergang, die Beschwerden und den Bewusstseinszustand des Kindes anhand einer standardisierten Skala. So wird grob zwischen einem leichten, mittelschweren und schweren Schädel-Hirn-Trauma unterschieden.

Ob eine Bildgebung erforderlich ist, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Alter des Kindes
  • Bewusstseinslage
  • Erbrechen
  • Art und Verlauf der Kopfschmerzen
  • Unfallmechanismus
  • Untersuchungsbefund am Schädel
  • neurologische Auffälligkeiten

Bei vielen leichten Verletzungen genügt zunächst eine klinische Beobachtung. Dadurch kann unter Umständen auf eine Computertomografie (CT) und die damit verbundene Strahlenbelastung verzichtet werden. 

Insbesondere bei Kindern gewinnt zudem die strahlenfreie Magnetresonanztomografie (MRT oder MRI) an Bedeutung. 

Wie wird ein Schädel-Hirn-Trauma behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Verletzung und den Befunden.

Leichtes Schädel-Hirn-Trauma

Die meisten Kinder benötigen keine Operation. Ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma wird umgangssprachlich auch Gehirnerschütterung genannt. Nach einer kurzen Erholungsphase ist eine schrittweise Rückkehr in Alltag und Schule wichtig *, *. Auch die Rückkehr zum Sport, insbesondere zum Kontakt- und Wettkampfsport, erfolgt stufenweise und individuell *.

Selbst ein Knochenbruch am Schädel bedeutet nicht automatisch eine Operation. Eine isolierte, nicht verschobene Schädelfraktur ohne neurologische Auffälligkeiten kann in der Regel konservativ behandelt werden *. Anders sieht es aus bei offenen, stark verschobenen oder über einem venösen Blutleiter (Sinus) liegenden Frakturen. Hier ist die Behandlung individuell abzuwägen.

Mittelschweres oder schweres Schädel-Hirn-Trauma

Mittelschwere und schwere Schädel-Hirn-Traumata sind deutlich seltener als leichte. Sie äussern sich durch eine stärkere Beeinträchtigung des Bewusstseins und gehen mit einem höheren Risiko für Hirnblutungen oder eine Hirnschwellung einher. 

Nach der Erstversorgung werden die betroffenen Kinder in der Regel stationär überwacht, häufig auf der Kinderintensivstation. Dies ist wichtig, da sich ihr Zustand in den ersten Stunden oder Tagen nach der Verletzung verändern kann. 

Die Behandlung richtet sich nach der Schwere der Verletzung sowie nach Art und Ausmass einer allfälligen Blutung. Kleinere, stabile Blutungen werden engmaschig überwacht. 

Hirnblutungen

Je nach Lage werden folgende Blutungsarten unterschieden:

Epiduralblutung (zwischen Schädelknochen und harter Hirnhaut)

Eine Epiduralblutung oder auch Epiduralhämatom ist bei Kindern und Jugendlichen eine traumatisch bedingte Blutung, die vergleichsweise häufig operiert werden muss. Ursache ist meist die Verletzung einer Hirnhautarterie unterhalb eines Schädelbruchs. 

Ein relevanter Teil der Epiduralhämatome bei Kindern kann dennoch ohne Operation und mit engmaschigen Verlaufskontrollen behandelt werden. Eine Operation ist vor allem dann erforderlich, wenn die Blutung das Gehirn verdrängt und dadurch neurologische Ausfälle verursacht oder rasch grösser wird *.

Wichtig: Gerade bei kleinen Kindern kann ein relevantes Epiduralhämatom über längere Zeit kaum Beschwerden verursachen. Fehlende Symptome schliessen eine solche Blutung daher nicht aus *.

Bei einer Operation öffnet die Chirurgin oder der Chirurg den Schädelknochen über der Blutung, entfernt das Blutgerinnsel und verschliesst das blutende Gefäss – meist eine kleine Hirnhautarterie. Anschliessend wird der entnommene Knochendeckel wieder eingesetzt und fixiert.

Da die Blutung ausserhalb des eigentlichen Gehirns liegt und das Gehirn selbst dabei meist nicht verletzt ist, erholen sich Kinder nach einer rechtzeitigen Operation in aller Regel sehr gut und vollständig.


Subduralblutung (zwischen harter und weicher Hirnhaut)

Eine Subduralblutung oder auch Subduralhämatom entsteht meist durch das Einreissen sogenannter Brückenvenen. Sie tritt häufiger zusammen mit einer schweren, diffusen Hirnverletzung auf als eine epidurale Blutung. Anders als bei älteren Patientinnen und Patienten ist das Subduralhämatom bei Kindern und Jugendlichen seltener als das Epiduralhämatom.

Wenn die Blutung das Gehirn deutlich verdrängt, ist eine Operation erforderlich. Meist erfolgt der Eingriff über eine relativ kleine Öffnung des Schädelknochens, durch die das Hämatom entfernt wird.

Bei grossen Blutungen, insbesondere wenn zusätzlich Kontusionsblutungen vorliegen, kann es notwendig sein, vorübergehend eine Hälfte des Schädeldachs zu entfernen. Dieser Eingriff wird als dekompressive Hemikraniektomie bezeichnet. Er schafft den benötigten Raum für das verletzte und anschwellende Gehirn.

Nachdem sich das Gehirn erholt hat, wird die Schädelkalotte oder ein Implantat aus Kunstknochen in einer zweiten Operation wieder eingesetzt.


Subarachnoidalblutung (im flüssigkeitsgefüllten Raum um das Gehirn)

Traumatische Subarachnoidalblutungen treten häufig als Begleitbefund bei Kontusionsblutungen auf. Teilweise sind sie auch die einzige erkennbare Blutung. Für sich allein werden sie in der Regel ohne Operation behandelt.


Intrazerebralblutung/Kontusionsblutung

Wie bei spontanen Hirnblutungen, die ohne vorausgehendes Schädel-Hirn-Trauma auftreten, entscheiden die Grösse und Lage der Intrazerebralblutung sowie die Beschwerden darüber, ob eine Operation erforderlich ist oder eine Behandlung ohne Operation ausreicht.

Diese Blutungen gehen häufig mit einer ernst zu nehmenden Hirnschwellung einher. Die Schwellung kann erst einige Tage nach dem Unfall ihr grösstes Ausmass erreichen. Deshalb ist teilweise eine längere Überwachung auf der Kinderintensivstation notwendig.

Behandlung eines erhöhten Hirndrucks


Intraventrikuläre Blutung (in den mit Nervenwasser gefüllten Hirnkammern)

Eine traumatische intraventrikuläre Blutung tritt seltener auf. Sie gilt als Zeichen einer schwereren Verletzung und ist mit einem höheren Risiko verbunden, dass sich der Zustand des Kindes zu einem späteren Zeitpunkt verschlechtert *.

 In bestimmten Fällen muss das Hirnwasser abgeleitet werden.


Diffuse axonale Verletzung (Shearing Injury)

Bei einer starken Beschleunigung oder Drehung des Kopfes, etwa bei einem Hochrasanz- oder Schütteltrauma, können feine Nervenfasern tief im Gehirn überdehnt oder verdreht werden und einreissen. Diese Verletzung wird als diffuse axonale Verletzung (DAI) bezeichnet.

Anders als bei einer klassischen Hirnblutung entsteht dabei oft keine grössere Blutansammlung. Stattdessen können zahlreiche sehr kleine Verletzungen und Blutungen vorliegen, die in der Computertomografie (CT) nicht immer sichtbar sind. Eine Magnetresonanztomografie (MRT) kann deshalb erforderlich sein, um das Ausmass der Verletzung genauer zu beurteilen.

Säuglinge sind besonders gefährdet, weil ihr Kopf im Verhältnis zum Körper schwer und ihre Nackenmuskulatur noch schwach ist. Diffuse axonale Verletzungen treten deshalb häufig bei einem Schütteltrauma auf.

Da eine DAI langfristig zu kognitiven, emotionalen oder Verhaltensauffälligkeiten führen kann, sind eine frühzeitige kinderneuropsychologische Abklärung (Erklärvideo) und eine angepasste pädiatrische Neurorehabilitation wichtig. *


Wann muss operiert werden?

Eine Operation kann insbesondere notwendig sein, wenn:

  • Hirngewebe verdrängt wird
  • eine Blutung rasch zunimmt
  • sich das Bewusstsein verschlechtert
  • eine Einklemmung von Hirngewebe droht

Ob eine Operation erforderlich ist oder intensivmedizinische Massnahmen ausreichen und welche davon benötigt werden, entscheidet das Behandlungsteam individuell. Beteiligt sind die Kinderneurochirurgie, die Kinderintensivmedizin, die Neuropädiatrie und die Kinderchirurgie sowie – abhängig vom Verlauf und von der Ursache – weitere Fachdisziplinen.

Behandlung eines erhöhten Hirndrucks – intensivmedizinische Massnahmen

Bei einem Schädel-Hirn-Trauma oder einer spontanen Hirnblutung kann das Gehirn anschwellen. Steigt dadurch der Druck im Kopf zu stark an, drohen zusätzliche Hirnschäden.

Bei bewusstlosen oder tief sedierten Kindern ist ein erhöhter Hirndruck äusserlich nicht zuverlässig erkennbar. Deshalb wird er häufig direkt über eine Hirndrucksonde (ICP-Sonde) oder eine externe Ventrikeldrainage (EVD) gemessen. Beide werden in einem kurzen Eingriff eingelegt und ermöglichen es, die Behandlung laufend an den Verlauf anzupassen.

Die Behandlung erfolgt stufenweise – von grundlegenden bis zu intensiveren Massnahmen. Sobald sich der Zustand des Kindes stabilisiert, werden die Massnahmen schrittweise wieder reduziert *.

Basismassnahmen

Der Oberkörper wird leicht erhöht und der Kopf gerade gelagert. Fieber wird behandelt. Zudem achtet das Behandlungsteam auf einen stabilen Kreislauf sowie einen ausgeglichenen Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt.

Medikamentöse Senkung des Hirndrucks

Bestimmte Infusionslösungen entziehen dem geschwollenen Hirngewebe vorübergehend Flüssigkeit und senken dadurch den Hirndruck.

Externe Ventrikeldrainage (EVD)

Ein dünner Katheter wird in die mit Nervenwasser (Liquor cerebrospinalis) gefüllten Hirnkammern eingelegt. Darüber kann überschüssiges Nervenwasser abgeleitet werden. Dadurch sinkt der Druck im Kopf. Gleichzeitig ermöglicht die Drainage eine fortlaufende Messung des Hirndrucks.

Künstliches Koma

Reichen diese Massnahmen nicht aus, kann das Kind in einen tiefen, kontrollierten Schlafzustand versetzt werden. Dadurch benötigt das Gehirn weniger Energie. Die Behandlung erfolgt unter engmaschiger Überwachung auf der Kinderintensivstation und wird reduziert, sobald sich die Situation stabilisiert. Die Hirnaktivität kann mittels Hirnstrommessung (EEG) überwacht werden – bei Bedarf kontinuierlich.

Dekompressive Kraniektomie

Als letzte Behandlungsstufe kann vorübergehend ein Teil des Schädelknochens entfernt werden. So erhält das geschwollene Gehirn mehr Raum.

Der entfernte Knochen wird steril aufbewahrt und nach Rückgang der Schwellung in der Regel einige Monate später wieder eingesetzt. Ist der eigene Knochen dafür nicht mehr geeigent, kann stattdessen ein passgenau angefertigtes Kunstimplantat eingesetzt werden. Da Nutzen und Risiken dieser grossen Operation individuell unterschiedlich sind, wird der Eingriff sorgfältig im Einzelfall abgewogen *.

Was ist bei Kindern anders als bei Erwachsenen?

Die Behandlung eines Schädel-Hirn-Traumas muss an das Alter und die Entwicklung des Kindes angepasst werden. Dies betrifft die Diagnostik, die Überwachung, die Therapie und die Nachbehandlung. Einige wichtige Unterschiede sind:

  • Beschwerden und Behandlung: Symptome und Schwere einer Hirnblutung können sich von Erwachsenen unterscheiden. Deshalb können auch die Gründe für eine Operation und die Operationstechnik anders sein.
  • Elastischerer Schädelknochen: Besonders bei Säuglingen und Kleinkindern ist der Schädelknochen noch weicher. Dadurch können charakteristische Eindellungen entstehen, sogenannte Ping-Pong-Frakturen. Auch bei der Ausheilung gibt es Unterschiede. So muss bei jungen Kindern beispielsweise im Verlauf eine wachsende Fraktur (growing fracture) ausgeschlossen werden.
  • Geringeres Blutvolumen: Kinder haben insgesamt weniger Blut im Körper. Besonders bei Kleinkindern kann deshalb bereits ein geringer Blutverlust rasch bedeutsam werden.
  • Altersgerechte Operationstechniken: Bei Erwachsenen und Jugendlichen wird ein wieder eingesetzter Knochendeckel meist mit Titanplättchen fixiert. Bei jüngeren Kindern können je nach Alter auch Nähte, bioresorbierbare (selbstauflösende) Implantate («Zuckerplatten») oder andere Techniken verwendet werden, die das weitere Wachstum berücksichtigen. Auch bei einem Knochenersatz kommen teilweise andere Materialien infrage als bei Erwachsenen.
  • Erholung und Nachbehandlung: Das kindliche Gehirn besitzt eine hohe Anpassungsfähigkeit, die als Plastizität bezeichnet wird. Deshalb sind die pädiatrische Neurorehabilitation, die pädiatrische Neuropsychologie und die interdisziplinäre Betreuung besonders wichtig.

Wie ist die Prognose nach einem Schädel-Hirn-Trauma?

Die meisten Kinder mit einem leichten Schädel-Hirn-Trauma sind nach einigen Wochen bis wenigen Monaten wieder vollständig beschwerdefrei.

Auch nach schwereren Verletzungen können sich Kinder dank der hohen Anpassungsfähigkeit des kindlichen Gehirns gut erholen. Die Prognose hängt jedoch von der Schwere der Hirnverletzung, der Art und Grösse einer Blutung sowie möglichen Begleitverletzungen ab. 

Pädiatrische Neurorehabilitation und Kinderneuropsychologie spielen bei der langfristigen Erholung eine wichtige Rolle.

Warum Sie Ihr Kind am Inselspital behandeln lassen sollten

Kinder mit Schädel-Hirn-Trauma werden am Inselspital rund um die Uhr von einem erfahrenen interdisziplinären Team betreut. Beteiligt sind je nach Situation:

  • Kinderneurochirurgie
  • Kindernotfallmedizin
  • Kinderintensivmedizin
  • Neuropädiatrie
  • Neuroradiologie
  • Kinderchirurgie
  • Kinderneuropsychologie
  • pädiatrische Neurorehabilitation

Sämtliche Behandlungsschritte werden individuell im interdisziplinären Team und gemeinsam mit den Eltern geplant.

Als universitäres Zentrum verfügen wir über die Erfahrung und Infrastruktur, um auch komplexe und seltene Verletzungen wie schwerste Schädel-Hirn-Traumata bei Kindern jeden Alters zu behandeln – von Frühgeborenen bis zu Jugendlichen. Dank der engen Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen können wir zugleich schwere Begleitverletzungen umfassend versorgen.

Diagnostik, Operationstechniken, Implantate und Nachbehandlung werden an das Alter und die besondere Anatomie des Kindes angepasst. 

Auch die hausinterne pädiatrische Neurorehabilitation ist für die erfolgreiche Behandlung von grossem Vorteil.

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