Forschungsschwerpunkte

Neue Technologien im Operationssaal

Intraoperative Technologien prägen die moderne Neurochirurgie. Die aktuell mögliche Präzision und Sicherheit bei neurochirurgischen Operationen, sowie die technischen Möglichkeiten, in den Kopf oder in die Wirbelsäule eines Patienten hinein zu schauen und das Unsichtbare sichtbar zu machen, sind Errungenschaften, die nur durch technologische Entwicklungen möglich wurden.

Kein anderes chirurgisches Fachgebiet arbeitet mit dem Anspruch einer mikrochirurgischen Genauigkeit von 0,1 mm in unmittelbarer Nähe zu lebenswichtigen Zentren. Mit der 20-fachen Vergrösserung des Operationsmikroskopes können Neurochirurgen beim Operieren Strukturen bis 0,005 mm erkennen. Ein grosses Problem war bislang, dass der Neurochirurg nicht sehen konnte, wo genau spezielle Funktionen im Gehirn lokalisiert sind. Hirntumoren sind intraoperativ schwer zu erkennen und vom normalen Hirngewebe schlecht abgrenzbar. Funktionell wichtige Gebiete blieben unsichtbar und die Durchblutung nicht beurteilbar. Ohne den Einsatz zusätzlicher innovativer Technologien bleiben gefährliche Operationen gefährlich – auch bei grösster Erfahrung.

Das hat sich durch neue technologische Entwicklungen geändert. Operationen an Gehirn und Rückenmark können heute unter GPS und Funktionsmonitoring durchgeführt werden. Damit kann das chirurgische Ergebnis noch während der Operation kontrolliert werden, und der Chirurg kann auf Warnzeichen aus dem intraoperativen Monitoring sofort reagieren. Wir forschen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Bern und internationalen Kollegen an einer weiteren Verbesserung der Sicherheit und Präzision von Operationen am Gehirn und an der Wirbelsäule.

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